NEUERSCHEINUNGEN
LIBERTÀ
Das digitale Album ist gerade erschienen. Es ist ein zutiefst emotionales Album mit 11 Liedern in korsischer Sprache, erschaffen von einer Mutter, die um ihren inhaftierten Sohn trauert. Jedes Stück trägt ihre Stimme wie eine zerbrechliche Flamme – halb Wiegenlied, halb Ruf nach Gerechtigkeit und Freiheit.
Zwischen traditionellen korsischen Klängen und roher, persönlicher Ausdruckskraft ist das Album ein Plädoyer für die Freiheit und allen politischen Gefangenen Korsikas gewidmet. Es ist nicht nur Musik, sondern ein stiller Akt des Widerstands, in dem die Liebe nicht verstummt.
Diese musikalische Komposition begleitet das E-Book „U Lamentu d’una Mama“ und öffnet einen Raum zwischen Erinnerung, Schmerz und unerschütterlicher Liebe.
MEIN NEUESTES WERK
DEUTSCHE VERSION
U LAMENTU - DER KLAGEGESANG EINER MAMA
In den rauen Bergen Korsikas, wo die Gesänge weiter reichen als die Straßen und wo die Stille das Gewicht der Berge in sich trägt, gerät ein Leben ohne Vorwarnung aus den Fugen.
Eines Morgens verschwindet ein Sohn aus den Anrufen, den Nachrichten, aus der Welt. Vier Wochen später bricht die Wahrheit herein wie eine aufgebrochene Tür: Verhaftung, Inhaftierung, brutale Abschiebung nach Paris, unter dem undurchsichtigen Blick einer Sonderjustiz.
Für seine Familie und für seine Mutter, die im weit entfernten Exil lebt, bricht die Welt zusammen und beginnt damit eine Reise, die nichts mit einer physischen Fortbewegung zu tun hat, sondern ganz und gar eine innere Durchquerung ist.
Zwischen unverständlichen Formalitäten, wiederholten Ablehnungen, endlosen Wartezeiten und Besuchsräumen, die Hunderte von Kilometern entfernt liegen, entdeckt sie eine Welt, in der die Distanz nicht nur geografischer Natur ist. Sie wird administrativ, emotional, fast unwirklich.
Doch nichts zerreißt das Band, das sie mit ihrem Sohn verbindet.
Um sie herum warten andere Frauen und Mütter. Auch sie tragen Abwesenheiten, Zweifel und Wunden in sich, die das Schweigen nicht heilen kann. Gemeinsam bilden sie eine lebendige Erinnerung an die Liebe für ihre Lieben, angesichts der Gefangenschaft.
Diese Erzählung handelt von einer Mutter, die sich weigert, die Stimme ihres Kindes aufzugeben, selbst wenn alles sie zu ersticken scheint. Eine Geschichte von unsichtbaren Bindungen, von unerschütterlicher Würde und von Licht, das hinter den Mauern weiter leuchtet.
Eine ergreifende Erzählung über das Warten, die (Un)Gerechtigkeit, den inneren Widerstand und die unerschöpfliche Kraft der mütterlichen Liebe angesichts der unsichtbaren Bedrohungen..
WIDMUNG
Meinem Sohn und allen Müttern und Familien der korsischen politischen Gefangenen,
die in der Stille warten.
An jene Mütter, die die Angst um ihre Söhne kennen.
An jene, die trotz der Abwesenheit weiter standhaft bleiben,
trotz der unbeantworteten Fragen,
Trotz der Tage, die sich ohne Nachrichten in die Länge ziehen.
Diese Erzählung ist ihnen anvertraut wie ein Licht in der Dunkelheit,
nicht, um die ganze Nacht zu erhellen,
sondern damit die Dunkelheit nicht ganz hereinbricht.
Für jene, die noch lieben, auch wenn die Welt zweifelt.
Für jene, die noch glauben, auch wenn alles wankt.
Und für jene, die warten. Immer.
Mit Respekt und in Erinnerung.
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